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Etappe Sögel - Werlte

26,7 Kilometer /ca. 7 Stunden Gehzeit

 

Die Etappe Sögel-Werlte führt den Pilger von der Ortsmitte Sögels zum berühmten Jagdsternschloss Clemenswerth. Ein breiter Weg führt den Pilger zu den Zehn Geboten und bringt ihn dann sicher durch die wunderschöne Hümmlinger Landschaft zu einem besonderen Höhepunkt dieser Etappe - die Männige Berge. An einer Mariengrotte geht es vorbei zur katholischen Kirche St. Johannes der Täufer. Nach einem kleinen Abstecher zum Pestkreuz von Spahnharrenstätte kommt man in die abwechslungsreiche Landschaft des Naturschutzgebietes Theikenmeer. Nach einigen kleinen Schlenkern erreicht der Pilger die evangelisch-lutherische St. Lukas Kirche und den Bibelgarten als Etappenziel in Werlte.

 


Schloss Clemenswerth

 Das Schloss Clemenswerth wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist durch seine Jagdstern-Konzeption ein reizvolles kulturelles Denkmal des Spätbarocks. Die zum Jagdschloss gehörende Kapelle ist ein einmaliges Architekturbeispiel des Rokoko. Die Klosteranlage samt Kapelle dient dem Kapuzinerorden bis heute als Ort der Seelsorge und Klostergarten.

 

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Zehn Gebote

Als Erinnerung und Mahnung sind in zwei Steinblöcken, die auf einem Sockel stehen, in römischen Ziffern die Zahlen von eins bis zehn eingemeißelt. Sie sollen die 10 Gebote darstellen, die Moses auf dem Berg Horeb in Sinai von Gott empfangen hat. Im Vordergrund der Gedenkstätte stehen drei kleine Holztafeln, in denen die Worte Glaube - Hoffnung - Liebe eingraviert sind.

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Männige Berge

 Die 61 mit Heide bewachsenen Grabhügel Männige Berge, sind Teil eines ursprünglich stärker ausgedehnten Gräberfeldes, das zwischen 1300 v. Chr. und Christi Geburt - während der jüngeren Bronze- und vorrömischen Eisenzeit - von der damaligen Bevölkerung der nahen Umgebung immer wieder zu Bestattungszwecken aufgesucht wurde. Dieses Gräberfeld ist eines der größten erhalten gebliebenen Grabhügelfelder im Emsland.

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Pestkreuz Spahnharrenstätte

Ein stiller Zeuge schrecklicher Ereignisse steht seit 1666 in Spahnharrenstätte - das Pestkreuz. Das Kreuz sollte das Dorf vor der grassierenden Pest schützen und das Übel abwenden. In Zeiten der Not wurde das Pestkreuz von der Dorfgemeinde als Gebetsort aufgesucht. Heute steht eine Nachbildung des Pestkreuzes auf dem Dorfbrink. Das Original ist im Emslandmuseum in Clemenswerth zu sehen.

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Kath. Kirche St. Johannes der Täufer, Spahnharrenstätte

Zwischen den Dörfern Spahn und Harrenstätte lag eine Moorfläche, die immer wieder Streit zwischen den beiden Gemeinden hervorrief. Um die Streitereien zu beenden, einigte man sich 1852 darauf, die Moorfläche zu verpachten und als Zeichen der neuen Eintracht, eine Kirche zwischen den Gemeinden zu bauen. Da die damaligen Gesetze den Gemeinden den Kirchenbau verwehrten, wurde die Kirche St. Johannes der Täufer im Auftrag eines vertrauenswürdigen Privatmannes für die Gemeinden erbaut.

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Naturschutzgebiet Theikenmeer

 Das über 300 Hektar große Naturschutzgebiet - auch als Meer des Hümmlings bekannt - ist eine der schönsten Landschaften in der Region. Mitte der 70er Jahre war das Theikenmeer durch Entwässerungsmaßnahmen und Überdüngung vollständig verlandet. Erst durch die Unterschutzstellung des Gebietes und den Einsatz vieler engagierter Naturfreunde wurde das Naturschutzgebiet renaturiert.

 

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Ev.-luth. St. Lukas Kirche, Werlte

Die St. Lukas Kirche entstand in Folge des II. Weltkrieges. In der vornehmlich von Katholiken bewohnten Gegend gab es nur vereinzelt Personen mit evangelisch - lutherischer Konfession. Als evangelisch-lutherische Flüchtlinge aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen nach dem Krieg in das Gebiet gezogen waren, wuchs in der evangelischen Gemeinde der Wunsch nach einer Kirche.

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Bibelgarten

 Der Bibelgarten soll den Einklang von Gott und Natur versinnbildlichen und ist in vier verschiedene Themenlandschaften eingeteilt: Schöpfung, Wüste, Ackerbau und Garten der Verheißung. Der Schöpfungsgarten und der Garten der Verheißung stehen zudem für den Beginn und das Ende der Bibel und der menschlichen Existenz.

 

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