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Etappe Werlte - Lorup

11,5 Kilometer /ca. 3 Stunden Gehzeit

 

Nach einem Abstecher zur restaurierten Kreutzmanns Mühle geht es an der St. Sixtus Kirche vorbei. Der Allee folgend, erreicht der Pilger nach einem kurzen Abstecher das alte Großsteingrab De Hoogen Stainer. Ein weiterer Abstecher führt zur Ausstellung Wahn. Wieder zurück auf dem Pilgerweg geht es weiter nach Lorup zu Krulls Hus und der Kirche Mariä Himmelfahrt.

 


Kreutzmanns Mühle

 Die 1881 erbaute Windmühle der traditionsreichen Müllerfamilie Kreutzmann wurde bei einem Brand 1920 zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau wurde der Mahlgang auf Dampfbetrieb umgerüstet. Nachdem die Mühle im II. Weltkrieg erneut einer Zerstörung zum Opfer fiel, nahm die Familie Kreutzmann bereits im Jahre 1945 den Mahlbetrieb wieder auf. Die Mühle war bis in die 70er Jahre in Betrieb; 1995 wurde sie liebevoll restauriert.

 

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Kath. Pfarrkirche St. Sixtus, Werlte

Die heutige Werlter Pfarrkirche entstand von 1828 bis 1832 anstelle einer mittelalterlichen Findlingskirche. Die Turmbekrönung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil umgebaut. Der ehemalige Hochaltar in Gestalt eines dreitorigen klassischen Triumphbogens wurde zerstört. Hier befindet sich heute das farbenprächtige Mosaik mit dem Motiv des apokalyptischen Lammes von der Künstlerin und Benediktinerin Schwester Erentrud Trost.

 

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De Hoogen Stainer

 De Hoogen Stainer ist ein gewaltiges Ganggrab bestehend aus etwa 38 großen Tragsteinen. Das Grab, vermutlich 3.500 - 2.000 v. Chr. erbaut, ist über 27 Meter lang und von einem Kranz aus Findlingen umsäumt. In früheren Zeiten gab es wesentlich mehr Steingräber in und um Werlte, jedoch hat man wahrscheinlich beim Bau einer Kirche im Jahr 1344 auch Findlingssteine aus den Steingräbern benutzt.

 

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Ausstellung Wahn

 Die Ausstellung Wahn im Fachwerkhaus Rastdorf umfasst eine umfangreiche Dokumentation über das ehemalige Dorf Wahn sowie seine Bewohner. Auch Karten und Modelle, welche die Lage der Gebäude zeigen, sind vorhanden. Das Dorf wurde während des II. Weltkrieges für die Erweiterung eines Schießplatzes vollständig abgerissen.

 

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Krulls Hus

 Das Haus der Familie Krull ist über die Jahrhunderte Zeitzeuge vieler ungewöhnlicher Ereignisse geworden: Mitte des 19. Jahrhunderts diente das Haus als Notkirche, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde anlässlich dreier, zur selben Zeit stattfindender Hochzeiten der erste Strom in Lorup in das Privathaus Krulls Hus geleitet.

 

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Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt, Lorup

In der Mitte des 19. Jahrhunderts als Saalkirche errichtet, wurde die Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt von 1958 - 1959 um einen großen Neubau erweitert. Zum Inventar gehört eine rheinische Madonna aus dem 14. Jahrhundert und ein Altar, der aus dem Jahre 1834 stammt. Eine weitere Besonderheit der Kirche ist die älteste Orgel auf dem Hümmling aus dem Jahr 1854.

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